| KONZERNBILANZ (KURZFASSUNG) | Millionen € | |||
| 2002 | Anteil | 2003 | Anteil | |
| Aktiva | 6.918,1 | 100 % | 6.208,3 | 100 % |
| Langfristiges Vermögen | 6.554,8 | 95 % | 5.929,3 | 96 % |
| Kurzfristiges Vermögen | 363,3 | 5 % | 279,0 | 4 % |
| Passiva | 6.918,1 | 100 % | 6.208,3 | 100 % |
| Eigenkapital | 1.263,0 | 18 % | 1.437,6 | 23 % |
| Langfristige Schulden | 4.524,1 | 65 % | 3.856,2 | 62 % |
| Kurzfristige Schulden | 1.130,9 | 16 % | 914,5 | 15 % |
Das langfristige Vermögen verringerte sich durch einen Rückgang des Sachanlagevermögens und der Beteiligungen deutlich um 625,6 Mio. € auf 5.929,3 Mio. €.
Das Sachanlagevermögen sank durch die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 178,8 Mio. €, denen Zugänge in Höhe von 74,6 Mio. € gegenüberstanden. Die Investitionen des Konzerns beschränkten sich weitestgehend auf Ersatz- beziehungsweise Rationalisierungsinvestitionen, wie z.B. das Fernsteuerkonzept im Kraftwerks- und Netzbereich.
Die Position Beteiligungen verringerte sich vor allem durch den Verkauf der EVN-Aktien und dem daraus resultierenden Buchwertabgang um 240,5 Mio. €.
Das kurzfristige Vermögen sank um 84,2 Mio. € auf 279,0 Mio. €. Hauptgrund war die Reduktion der Forderungen im Ausmaß von 36,3 Mio. € und der liquiden Mittel in Höhe von 39,4 Mio. €.
Das Eigenkapital des Konzerns konnte im wesentlichen durch die Zuführung des Jahresgewinns in die Gewinnrücklagen unter Berücksichtigung der Dividendenausschüttung um 174,6 Mio. € auf 1.437,6
Mio. € erhöht werden. Im Rahmen der Anwendung des "Improvements Projects" des IASB wurden gemäß IAS 27 die Anteile anderer Gesellschafter dem Eigenkapital zugeordnet und die Vorjahreszahlen entsprechend angepaßt.
Die langfristigen Schulden des Konzerns wurden auf Basis der seit mehreren Jahren verfolgten Entschuldungsstrategie deutlich reduziert und sanken um 667,9 Mio. € auf 3.856,2 Mio. €. Langfristige Finanzverbindlichkeiten in Euro und Schweizer Franken wurden in Höhe von 555,3 Mio. € getilgt.
Die kurzfristigen Schulden wurden ebenfalls deutlich um 216,4 Mio. € auf 914,5 Mio. € reduziert. Vor allem durch den endgültigen Verkauf der EVN-Aktien kam es zu einer Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten von 112,9 Mio. €.
Die Kapitalstruktur des Konzerns verbesserte sich damit erheblich. Durch den enormen Schuldenabbau in Verbindung mit der Reduktion des langfristigen Vermögens verringerte sich die Bilanzsumme insgesamt auf 6,208,3 Mio. €. Die Nettoverschuldung wurde um 518,9 Mio. € verringert und liegt bei 2.307,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote stieg von 22,2 % auf 27,7 % an, der Verschuldungsgrad (Net Gearing) konnte von 223,8 % auf 160,5 % gesenkt werden. Er ist erstmals deutlich besser als der Durchschnittswert der europäischen Versorger.
Das langfristig gebundene Vermögen war zu 24,3 % durch Eigenkapital (Vorjahr: 19,3 %) und zu 65,0 % (Vorjahr: 69,0 %) durch langfristiges Fremdkapital gedeckt.