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Glossar

Ad-hoc-MeldungNachrichten aus Unternehmen, die so schnell wie möglich auf allen Kanälen, die für die Börse wichtig sind, verbreitet werden müssen. Grund dafür sind die so genannten 'Insider-Regeln': Jeder Börsenteilnehmer muß auf dem gleichen Wissensstand sein. Niemand darf aufgrund von Kenntnissen, die (noch) nicht allgemein verfügbar sind, Aktien kaufen oder verkaufen.
Allokation Die bewußte und gezielte Verteilung von Vermögenswerten auf unterschiedliche Anlagemöglichkeiten.
At equity-KonsolidierungVerfahren zur Berücksichtigung von Beteiligungsgesellschaften, die nicht auf Basis einer Vollkonsolidierung mit allen Aktiva und Passiva in den Konzernabschluß einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fortgeschrieben. Diese Veränderung geht in die Gewinn- und Verlustrechnung der Eigentümergesellschaft ein.
Austrian Environmental Reporting Award (AERA)Preis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder u.a., der jährlich als Auszeichnung der besten Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte an österreichische Unternehmen vergeben wird. Die Sieger in den insgesamt vier Kategorien werden in Brüssel beim European Environmental Reporting Awards (EERA) eingereicht.
BaisseLängere Zeit anhaltende, starke Kursrückgänge an der Börse.
Baseload/Grundlast*Konstante elektrische Leistung über alle Stunden eines Tages.
BenchmarkBezeichnung für eine Vergleichsgröße, die einem Fonds oder Portfolio als Orientierungsgröße gegenübergestellt wird.
Capital Employed (CE)Eigenkapital zuzüglich verzinsliches Fremdkapital abzüglich liquide Mittel und Finanzanlagevermögen; das gesamte netto verzinsliche Kapital.
Cash-flowSaldo aus dem Zufluß und dem Abfluß von liquiden Mitteln; wird üblicherweise gegliedert in Cash-flows aus der operativen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit.
Corporate Governance Kodex"Verhaltensregelkodex" für Kapitalgesellschaften, der die Grundsätze guter Unternehmensführung festschreibt. Der Inhalt stellt allerdings kein gesatztes Recht dar, sondern ist ein Regelwerk, dem sich Unternehmen freiwillig unterwerfen.
Earnings before Interests and Taxes (EBIT)Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
Economic Value Added (EVA)Differenz zwischen dem vom Unternehmen erzielten Ertrag des gesamten netto verzinslichen Kapitals und der gesamten Kapitalkosten; EVA = Capital Employed x (ROCE - WACC).
E-Control (Energie-Control)Vom Gesetzgeber auf Grundlage des Energieliberalisierungsgesetzes eingerichtet. Aufgabe ist, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes zu überwachen und eventuell regulierend einzuschreiten.
ErzeugungskoeffizientDer Erzeugungskoeffizient ist der Quotient aus der tatsächlichen Stromerzeugung eines (oder einer Reihe von) Wasserkraftwerke(n) in einem Zeitraum und der durchschnittlichen (aus historischen Wasserführungen ermittelten) Erzeugungsmöglichkeit dieses(r) Wasserkraftwerke(s) im selben Zeitraum. Dieser vieljährigen Durchschnitt ist gleich 1. 1,1 bedeutet folglich eine 10%ige Mehrproduktion.
Feasibility StudieDurchführbarkeitsstudie z. B. bei Direktinvestitionen im Ausland, als Vorstufe zur Prüfung alternativer Anlagemöglichkeiten, aber auch zur Analyse der technischen und wirtschaftlichen Realisierbarkeit eines Projekts.
Free Cash-flowCash-flow aus operativer Tätigkeit zuzüglich des Cash-flows aus der Investitionstätigkeit; steht für Zahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (z.B. Dividendenzahlungen oder Kredittilgungen) zur Verfügung.
FTSE4GoodNachhaltigkeitsindex, der von der Financial Times und der Londoner Börse getragen wird. Nimmt ausschließlich Unternehmen auf, die auf soziale und ökologische Kriterien überprüft wurden.
IAS/IFRSInternational Accounting Standard/International Financial Reporting Standard; die Bezeichnung IAS wurde 2001 auf IFRS geändert, wobei jedoch bis dahin veröffentliche IAS unter diesem Namen weiterlaufen.
Kyoto-ProzeßInternationales Abkommen zum Klimaschutz der UN-Organisation UNFCCC. Definiert die Ziele für die Verringerung des Ausstosses von Treibhausgasen, die als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. 1997 verabschiedet, tritt das Abkommen dennoch erst in Kraft, wenn 55 Staaten, welche mehr als 55 % der Kohlendioxyd-Emissionen (bezogen auf 1990) verursachen, das Abkommen ratifiziert haben.
Management-AppraisalVerfahren zur Überprüfung der Managementqualität von Führungskräften.
Mark-to-marketDer börsentägliche Bewertungsvorgang von offenen Positionen am Terminmarkt, wo Gewinne und Verluste ermittelt werden.
Monte-Carlo-SimulationEignet sich dazu, eine große Zahl an Realisationen von Risiken innerhalb eines Modells mit einer frei wählbaren Zahl von Simulationen darzustellen. Ergebnis daraus ist eine Verteilungskurve.
Multi-UtilityDie Integration von Strom, Erdgas, Wasser, Entsorgung und die dazugehörigen Dienstleistungen.
Net GearingVerzinsliche Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital. Ein Maß für Verschuldung.
Peakload/Spitzenlast*Kennzeichnet den Lasttyp für Stromlieferung oder Strombezug konstanter Leistung über 12 Stunden von 08:00 bis 20:00 Uhr eines jeden Wochentages (Montag bis Freitag) einer Lieferperiode.
PerformanceBezeichnet die Wertentwicklung eines Wertpapiers oder eines Portfolios z.B. über ein Jahr, bezogen auf ein bestimmtes Risikomaß.
PortfolioGesamtbestand an Wertpapieren, die ein Kunde oder Investmentfonds besitzt; dient der Risikostreuung.
Return on Capital Employed (ROCE)EBIT im Verhältnis zum durchschnittlichen Capital Employed (CE) der Periode; Rendite (vor Steuer) des netto verzinslichen Kapitals.
Risiko-ManagementSystematische Vorgehensweise, um potentielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikohandhabung auszuwählen und umzusetzen.
Roll-outBereitstellung für den endgültigen Gebrauch.
Scoring-VerfahrenVerfahren zur Bewertung und zum Vergleich unterschiedlicher Alternativen anhand von errechneten Nutzwerten.
Value-at-Risk (VaR)Verfahren, das zur Berechnung des Verlustpotentials aus Preisänderungen der Handelsposition angewandt wird. Die Berechnung dieses Verlustpotentials, das unter Annahme einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z.B. 98%) angegeben wird, wird auf der Basis marktorientierter Preisänderungen vorgenommen.
VolatilitätIntensität der Kursschwankung von Aktien und Divisen bzw. der Preisänderungen von Massengütern im Vergleich zur Marktentwicklung.
Weighted Average Cost of Capital (WACC)Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten für Eigen- und Fremdkapital.
*Zitiert nach EEX Glossar
 

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