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Finanzlage

Operativer Cash-flow deutlich höher  [Geprüfter Inhalt]


2001 2002 2003
Cash-flow aus operativer Tätigkeit 279,8 315,1 410,1
Cash-flow aus Investitionstätigkeit 73,5 -19,4 71,9
Cash-flow aus Investitionstätigkeit -216,9 -308,2 -521,3
Veränderung Kassenbestand und liquide Mittel 136,5 -12,5 -39,4
Kassenbestand und liquide Mittel per 31.12. 226,5 67,5 28,1

Durch die zunehmende Differenz zwischen sinkenden Erzeugungskosten, die von der Entwicklung der Preise für Primärenergieträger weitgehend unabhängig sind, und steigenden Großhandelspreisen ist der operative Cash-flow um 30,1 % auf 410,1 Mio. € gestiegen. Das rigorose Kostenmanagement unterstützt die positive Entwicklung des Cash-flows nachhaltig.

Der Mittelzufluß aus Investitionstätigkeit betrug 71,9 Mio. €. Der positive Wert ist auf die endgültige Veräußerung des EVN-Aktienpakets zurückzuführen. Diesem erhöhten Zufluß stehen nur geringe Investitionen in Sach- und Finanzanlagen gegenüber.

Der dadurch für Tilgungen von Fremdmitteln und zur Ausschüttung zur Verfügung stehende Free Cash-flow betrug 481,9 Mio. €.

Der Mittelabfluß aus der Finanzierungstätigkeit betrug insgesamt 521,3 Mio. € (Vergleich Vorjahr: 308,2 Mio. €). Vor allem die Tilgung von kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 555,3 Mio. € beeinflußte diese Position maßgeblich. Ihr gegenüber stehen kurzfristige Neuaufnahmen in Höhe von insgesamt nur 68,5 Mio. €.

Dividende wieder erhöht  [Geprüfter Inhalt]

Der für die Dividendenausschüttung maßgebliche Einzelabschluß der börsenotierten Verbundgesellschaft ist nach den Vorschriften des österreichischen Handelsgesetzbuches erstellt. Der darin festgestellte Jahresüberschuß beträgt 97,8 Mio. €. Nach Rücklagenveränderung verbleiben als Bilanzgewinn 61,6 Mio. €.

Wir schlagen daher der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,8 € je Aktie und zusätzlich einen Bonus von 0,2 €/Aktie vor. Damit steigt die Dividendenausschüttung um 42,9 % auf 61,6 Mio. €. Der Verbund steigert damit bereits zum dritten Mal in Folge die Dividendenausschüttung und verbessert so die Dividendenrendite auf 2,2 %. Diese Erhöhung ist, nach zwei schwierigen Jahren 1999 und 2000 zu Beginn der europäischen Strommarktliberalisierung, Ausdruck der positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns, an der wir die Aktionäre teilhaben lassen wollen.

Gestiegene Investitionen  [Geprüfter Inhalt]


Investitionen in Sachanlagen
 

Die Investitionen betrugen insgesamt 125,4 Mio. € und erhöhten sich damit um 47,5 Mio. € gegenüber dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Automatisierung Kraftwerke. 10,9
Kraftabstieg Kaprun 10,4
380-kV-Leitung Kainachtal 8,4
Wandlertauschprogramm 4,9
Neuerrichtung Kraftwerk Leoben 3,9
Sonstige 36,1
Gesamt 74,6

Davon wurden 77,0 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Anlagegüter investiert. Die Investitionstätigkeit ist seit Beginn der Strommarktliberalisierung deutlich gesunken. Aufgrund der weiterhin niedrigen Marktpreise, die immer noch unter den Markteintrittskosten für Stromerzeuger liegen, und aufgrund der nicht gesicherten Investitionsrückflüsse im regulierten Übertragungsnetzbereich sind Investitionen in neue Erzeugungs- bzw. Netzanlagen derzeit nur im Rahmen von Fördersystemen rentabel. Investiert wird daher vor allem in Ersatzbeschaffungen beziehungsweise in Rationalisierungsprogramme, wie z.B. in das Automatisierungsprojekt für Kraftwerke, in das 11 Mio. € geflossen sind.

Auf Investitionen in Finanzanlagen entfielen 48,4 Mio. €. Hervorzuheben ist die Kapitalerhöhung von 25,3 Mio. € in der Energia S.p.A., einem Joint Venture zwischen dem Verbund und der italienischen Finanzgruppe CIR, im Zuge der Geschäftsausweitung in Italien.

 

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