Auf der Aktivseite ergeben sich keine Risiken aus der Währungsänderung, da Lieferungen nahezu zur Gänze auf €-Währungsbasis abgewickelt werden. Gleiches gilt grundsätzlich für die übrigen originären Finanzinstrumente.
Da die mit den Cross Border Leasing-Transaktionen im Zusammenhang stehenden Vermögenswerte
(Finanzanlagen, Ausleihungen) und Verpflichtungen ausschließlich in USD notieren bzw. entsprechende
Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, entsteht daraus kein Währungsänderungsrisiko.
Anders stellt sich die Situation auf der Passivseite dar. Die Finanzierung in Fremdwährung hat für den Verbund aufgrund des gegenüber €-Finanzierungen positiven Zinsdifferentials eine wesentliche Bedeutung. Dabei wird auf die Absicherung des Währungsrisikos voll oder teilweise verzichtet. In den vergangenen wie auch im Berichtsjahr führte diese Strategie auch unter Einrechnung ungünstiger Kursentwicklungen zu erheblichen Zinsvorteilen bzw. wesentlich besseren Effektivkosten gegenüber herkömmlichen €-Finanzierungen.
Die Risikomanagementregelungen im Verbund sehen für die Fremdwährungsanteile bei den Finanzverbindlichkeiten
(exkl. Cross Border Leasing-Transaktionen) Höchstwerte für die jeweiligen Währungsanteile
vor. Es erfolgten keine Überschreitungen dieser Grenzen.
Per 31.12.2003 stellt sich das Fremdwährungsrisiko der gesamten Finanzverbindlichkeiten ohne
Berücksichtigung der die Republik Österreich betreffenden Finanzverbindlichkeiten im Zusammenhang
mit der Vorfinanzierung von Baukostenbeiträgen und ohne Zinsabgrenzungen wie folgt dar:
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31.12.2003 |
31.12.2002 |
| |
Fremdwährung |
€ |
Fremdwährung |
€ |
| Schweizer Franken |
CHF 320,0 |
205,4 |
CHF 983,1 |
696,7 |
| Japanische Yen |
JPY 15.000,0 |
111,1 |
JPY 15.000,0 |
120,6 |
| Gesamtsumme |
|
316,5 |
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817,3 |
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Durch die ständige Beobachtung der Finanzmärkte und die rasche Reaktion auf positive Währungsänderungen
konnte mit dem Einsatz von Derivativgeschäften (Devisentermingeschäfte und Cross
Currency Swaps) im Berichtsjahr das wirtschaftliche Währungsänderungsrisiko beträchtlich gesenkt
werden. Neben den oben angeführten Beträgen bestehen noch weitere CHF-Verbindlichkeiten im
Ausmaß von 563,1 Mio. CHF, für die durch Sicherungsmaßnahmen die EUR-Rückzahlungsbeträge
fixiert werden konnten. Es unterliegt somit ein Betrag von 320 Mio. CHF dem Fremdwährungsänderungsrisiko.
Aufgrund der noch langen Restlaufzeit im JPY-Bereich wurden für diese Währung noch
keine Sicherungsmaßnahmen gesetzt.