Die Umsatzerlöse stiegen um 17,4 % auf 670,7 Mio. €. Trotz des signifikant niedrigeren Wasserdargebots (Erzeugungskoeffizient: 0,91) erhöhten sich gegenüber dem durch überdurchschnittliche Wasserführung geprägten Vorjahresquartal (Erzeugungskoeffizient: 1,30) die Stromerlöse ohne Berücksichtigung der Ökostromerlöse um 11,3 % auf 543,0 Mio. €. Die auf Basis der Ökostromregelung kontrahierten Erlöse betrugen 50,0 Mio. €.
Sowohl die infolge der geringeren Eigenerzeugung gesunkenen Transiterlöse als auch die im Vorjahr im Umsatz enthaltenen außerordentlichen Nachverrechnung an einen Großkunden sind wesentliche Ursachen für das Absinken der Netzerlöse um 8,5 % auf 63,2 Mio. €.
Die durch den Abschluß von Sanierungsarbeiten ermöglichte Rückstellungsauflösung, die Anpassung von Forderungswertberichtigungen sowie höhere Bestandsveränderungen steigerten die übrigen Erträge um 58,5% auf 42,5 Mio. €.
Während im Vorjahr eine überdurchschnittliche Wasserführung den Strombezug reduzierte, bedingte die Trockenheit um 144,9 Mio. € erhöhte Strombezüge und 2,3 Mio. € an zusätzlichen Brennstoffkosten. Der Gehaltsaufwand wurde durch geringere Abgrenzungen für Urlaubsansprüche und die Auflösung einer Vorsorge für Nachzahlungsrisiken entlastet. Die Zuführung zu den Vorruhestandsprogrammen belastete dagegen den Altersversorgungsaufwand. Das Absinken des übrigen Aufwands ist vor allem durch die im Vorjahreswert enthaltenen Vorsorgen für Hochwasserschäden sowie gesunkene Rechts- und Beratungsaufwendungen verursacht.