Im Quartal 1/2003 war eine Seitwärtsbewegung der Verbund-Aktie zu beobachten. Sie startete mit
einem Kurs von 81,14 € und notierte in den folgenden drei Monaten bei niedrigen Umsätzen zwischen
80 € und 85 €. Selbst die Veröffentlichung des besten Konzernergebnisses in der Geschichte des Verbund
Ende Februar verhalf dem Kurs nicht zum Durchbruch dieser Bandbreite. Trotzdem performte die
Verbund-Aktie besser als die Indizes der internationalen Börsen, an denen sich die Baisse fortsetzte.
Auch im Quartal 2/2003 brach die Verbund-Aktie nicht entscheidend aus dieser Bandbreite aus. Nur
im Vorfeld der Entscheidung über die Österreichische Stromlösung (ÖSL) stieg der Kurs auf 86,55 €;
Indexverkäufe drückten anschließend die Verbund-Aktie wieder auf ein Niveau um die 80 €.
Desgleichen gab es im Quartal 3/2003 bei mäßigen Umsätzen und weiter abnehmender Volatilität
kaum Bewegung. Der Kursverlauf entsprach dabei im Wesentlichen der Kursentwicklung der gesamten
europäischen Utilities-Branche.
Erst Mitte des Quartals 4/2003 rückte auch der Utilities-Sektor mehr ins Blickfeld der Anleger und
erzielte durchgehend zweistellige Kurszuwächse. Die Verbund-Aktie profitierte bei steigenden Umsätzen
zusätzlich von der Aufnahme in Finanzprodukte unter dem Titel "NACHHALTIGKEIT". Auf Jahressicht
erreichte sie eine positive Performance von 14,1 %.
Als defensiver Wert ermöglicht die Verbund-Aktie Aktionären mit einem mittel- bis langfristigen
Veranlagungshorizont eine nachhaltige Wertsteigerung. Die Performance über einen Zeitraum von zehn
Jahren beträgt 71,7 %, das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Performance von 6,2 %.