Das neue Thema im Wirtschaftsleben heißt: NACHHALTIGKEIT. Im Gegensatz zu einer rein betriebswirtschaftlichen Betrachtung einer Wirtschaftseinheit wird im Zusammenhang mit NACHHALTIGKEIT auch das unternehmerische Handeln im Bezug auf Ökologie und Soziales mit einbezogen. In den letzten Jahren begannen immer mehr große internationale Unternehmen, NACHHALTIGKEITsberichte zu erstellen.
1987 definierte die Brundtland-Kommission "nachhaltige Entwicklung" als eine Entwicklung, welche "den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen".
Der Verbund orientiert sich an dieser Definition und richtet sein unternehmerisches Handeln danach aus. Das heißt, er verfolgt eine Unternehmenspolitik, die ökologische Grenzen respektiert, eine effiziente Nutzung der Ressourcen gewährleistet und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit anstrebt.
Die oberste Verantwortung für NACHHALTIGKEIT liegt beim Verbund-Konzernvorstand. Er legt die NACHHALTIGKEITsziele und die -politik fest. Ihm untersteht der NACHHALTIGKEITsrat, der die Grundlagen für die Entscheidungsfindung vorbereitet. Der NACHHALTIGKEITsausschuß koordiniert die operative Umsetzung konzernweit und erstellt den NACHHALTIGKEITsbericht.
Der erste Bericht [Externer Link] wurde der Öffentlichkeit im Juni 2003 präsentiert. Er informierte über alle relevanten Themen und belegte klar, daß der Verbund wirtschaftlich, ökologisch und sozial im Sinne dieser und nachfolgender Generationen handelt. Der Bericht errang beim Austrian Environmental Reporting Award (AERA) der Kammer der Wirtschaftstreuhänder den ersten Platz. Hier eine kurze Zusammenfassung.