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Zusatzangaben

Risikomanagement weiterentwickelt  [Geprüfter Inhalt]

Bei jeder unternehmerischen Tätigkeit mit der Zielsetzung, angemessene Renditen zu erwirtschaften, werden nicht nur Chancen wahrgenommen, sondern auch RISIKEN eingegangen.

Das systematische Management von RISIKEN wurde bereits im Jahr 2000 in die Aufbau- und Ablauforganisation des Verbund integriert. Basierend auf den drei Risikomanagement-Schwerpunkten "Finanzbereich", "Stromgeschäft" und "Informatikbereich" wurde das Aufgabenspektrum um den Ausbau eines "Unternehmensweiten Risikomanagements" erweitert.

Forschung  [Geprüfter Inhalt]

Angewandte Forschung bedeutet für den Verbund die Entwicklung innovativer Ansätze und deren Umsetzung in seinen Kernbereichen Erzeugung, Übertragung und Handel von Strom, um u. a. seine Stellung in der Energiewirtschaft nachhaltig zu festigen. Standen für den Verbund bislang primär Neuerungen auf dem technischen Sektor im Vordergrund, so wird künftig auch Wert auf innovative Entwicklungen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich gelegt.

Unter Einbeziehung eines übergeordneten Forschungsleitbildes konzentrieren sich die Tätigkeiten auf anwendungsorientierte und interdisziplinäre Projekte, deren Abwicklung vorwiegend in Kooperation mit namhaften nationalen und internationalen Förderstellen, Universitäten, Unternehmen und Institutionen erfolgt. Der Verbund ist dabei mit über 130 Partnern in folgenden Schwerpunktsbereichten tätig:

Im Rahmen seiner proaktiven Forschungspolitik informiert der Verbund laufend über konkrete Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit [Externer Link] in speziellen Fachveranstaltungen, in einer eigenen Schriftenreihe, in Broschüren sowie in regelmäßig stattfindenden Forschungsforen. Eine detaillierte Übersicht über alle forschungsrelevanten Aktivitäten und Projekte im Konzern wird in einer eigenen Schriftenreihe "Umwelt und Innovation 2003" veröffentlicht.

Übergeordnete Forschungsschwerpunkte Ausgewählte Projektpartner
Effizienzsteigerung im thermischen und hydraulischen Kraftwerksbereich und im Höchstspannungsnetz Öffentliche Stellen und Förderstellen (z. B. BMLFUW, BUWAL Bern, UBA, RIGA Council, EU-Rahmenprogramm, FFF, FWF, KWF, EFG)
Aufrechterhaltung und Verbesserung der Versorgungs- und Anlagensicherheit Universitäten und Forschungsinstitutionen (z. B. TU Graz, TU Wien, Uni Innsbruck, TU Xian, TU Tsinghua, Montanuniversität Leoben, Uni Manchester, Uni Genua, Uni Strathclyde, Uni Helsinki, Uni Athen, Österreichische Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal GmbH, ARC)
Verbesserung der Umweltverträglichkeit der technischen Anlagen Industriepartner (z. B. Siemens, ALSTOM Power, VA Tech, AE, Porr, U.E.G., Saubermacher, A.S.A., ENAGES, AVE)
Betriebswirtschaftliche und energiewirtschaftliche Optimierung der Tätigkeiten im aktuellen energiepolitischen Umfeld Energieversorgungsunternehmen (z. B. EVN, Energie AG OÖ, Wienstrom, Fernwärme Wien, LinzStrom GmbH, Salzburg AG, TIWAG, EnBW, EON, ENEL, EDF, Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V, Vattenfall)
Steigerung der internen und externen Akzeptanz und Sozialverträglichkeit der Aktivitäten im Verbund Interessensvertretungen (z. B. VEÖ, IV, WKÖ, VÖZ, VGB)

Mit 113 Expertinnen und Experten des Verbund wurden 68 innovative Projekte bearbeitet. Die Projekte haben großteils Laufzeiten über mehrere Jahre und weisen ein Projektvolumen von insgesamt 45,5 Mio. € auf. Davon ist der Verbund mit 16,0 Mio. € beteiligt, wobei die Eigenleistungen im Berichtszeitraum 2003 5,4 Mio. € betrugen.

 

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